Bloß nichts fühlen…

Kennst du das?

Lieber keine Gefühle zulassen, weil die Angst vor den Gefühlen zu groß ist? Sie können dir den Boden unter den Füßen wegreißen? Die Heftigkeit scheint kein Ende zu kennen? Was ist wenn sie alles zerstören?

Nachdem Tod meiner Mama (ich war 15 J.) habe ich viele Strategien entwickelt meine Gefühle zu kontrollieren. Sie um meinen Alltag herumzulegen.

Zu groß haben sie sich angefühlt. Zu heftig. Endlos.

Es war einfacher, sie

* logisch weg zu argumentieren - in mir sowie gegenüber anderen

* ihnen keine Aufmerksamkeit zu schenken,

* zu ignorieren,

* zu übergehen,

* mit Essen wegzudrücken…

Weinend vor dem Spiegel zu stehen und lieber zu lachen, obwohl mir kein bisschen danach ist, weil dafür die Tränen dann weggehen und ich ‚einfach’ meinem Alltag weiter nachgehen kann.

Sehr liebevoll blicke ich auf diese Systeme zurück. Voller Verständnis, denn es ist in dem Moment das Beste, was gerade geht. Es hat mich weiter leben lassen.

Das Problem: Aufgeschoben ist nicht gleich aufgehoben.

Sie wollen gefühlt werden. Gefühle und Emotionen sind nicht grundlos da. Sie möchten etwas in uns wandeln und transformieren. Auf eine neue Ebene heben.

Weggedrückt schlummern sie in uns. Unbeachtet und verloren.

Wo kein Schmerz sein darf, kann auch keine Liebe sein. Dort ist kein Wandel möglich.

Der Schmerz ist da, weil ich so geliebt habe.

Weggedrückt fühlt sich das Leben tauber an. Schal und die Angst vor diesen Gefühlen bleibt. Wie ein unter der Oberfläche brodelnder Vulkan in mir.

Meinen unterdrückten Gefühlen bin ich in unzähligen Breathwork Sessions begegnet. Habe sie gefühlt. Gelacht, geweint, gewütet, geschrien - teilweise gleichzeitig und oft nachträglich für mein jüngeres-Ich - das geht hervorragend.

In so vielen Sessions bin ich dem Vulkan begegnet und er durfte explodieren. Es durfte sich wandeln.

Mit dem Fühlen, kam auch die Liebe mehr zurück. Tiefer, satter und mehr denn je.

Heute gibt es weiter Momente, in denen ich lieber nicht fühlen will. Wo mein Inneres Angst hat. Wo Transformation ansteht und alles sich in mir wegdrehen will.

Es geht schneller denn je, zu spüren, dass Aufschieben keine Lösung ist. Dass die Kapazität zu fühlen, was da ist, sich vervielfacht hat. Dass es pure Erleichterung und auch Lebensfreude (zurück-) bringt, mich dem zu Stellen, was in mir schlummert.

Es wirkt. Es ist anders.

15 Jahre meine Gefühle zu unterdrücken war ein Meisterakt.

Heute ist es ein Meisterakt sie zu fühlen.

Und das Leben ist dadurch ein anderes. Frei. Tief. Lebendig. Liebend. Wirkend. Berührend. Verbunden.

Ich bin mir sicher, dass mit der Bereitschaft zu fühlen, mein Leben, so wie ich es jetzt führe, möglich ist.

Für manch eine:n mag das normal sein.

Für viele nicht. Die Verlockungen sich im Alltag abzulenken, zu funktionieren, das Fühlen auf später zu legen sind groß.

Was wäre es für eine Welt, wenn es gar kein entweder oder gibt? Gefühle einfach fließen dürfen und sie gleichzeitig nicht unsere Handlungen kontrollieren?

Kein negatives Gefühl hält ewig an. Sie sind Hinweise für etwas. Transformationsgold.

Der tiefe Schmerz nach dem Tod meiner Mama spricht dafür, wie sehr ich liebe und geliebt bin.

Negative Gefühle verfliegen wieder, wenn sie einmal Raum bekommen und gefühlt werden. Die Angst davor ist oft größer.

Genau dafür gibt es Räume in denen es leichter fällt, ihnen zu begegnen. Ich bin immer wieder in solchen Räume.

Nimm also gern einen tiefen Atemzug. Erlaube dir heute besonders, das fließen zu lassen, was in dir ist und dass du dem begegnen kannst.

Wenn du gar keinen Zugang zu deinen Gefühlen spürst, dann ist Breathwork ein wundervolle Eintrittskarte und Helfer.

Es gibt im Mai noch 1 Platz für eine 1:1 Woche hier in Portugal.

Für eine Gruppenerfahrung gibt es die Möglichkeit ins Retreat im Mai zu kommen.

Im Retreat im April ist noch 1 Platz für eine Social Media Assistenz verfügbar (Um 60% reduzierter Preis: 350€ + Anreisekosten)

Den Raum physisch als auch mental bewusst für dich zu öffnen wirkt. Und du musst es nicht alleine tun. Es ist Selbstliebe dir Hilfe an die Hand zu nehmen.

Melde dich gern, wenn du Interesse hast.

Ich freue mich auf dich

Alles Liebe

Antonia

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Wenn ich hinfahre besteht zumindest die Chance das es klappt…